Donnerstag, 5. November 2015

Freiheit * Gleichheit * Brüderlichkeit

Das sind die bedeutendsten Merkmale der Hundeseele: die charakterlose Gleichheit, die Freiheit vom lebenserhaltenden Instinkt und eine brüderlich geteilte Verantwortungslosigkeit. Oberflächlich und langweilig ist der dazu gehörende hündische Sex. Der Hund ist das Tier mit der Mission der hemmungslosen Fortpflanzung. Er pflanzt sich als zunehmende formlose farblose finstere Masse fort.

Die menschliche Fortpflanzung an sich hingegen setzt uranfänglich die leibliche Masse im Einzelfall voraus. Das Individuum muss sich erst ansparen.

Der Hund ist die Rückkehr des Widernatürlich-Menschlichen zur einen eingebildeten Natur oder Un-Natur.

Der Massenmensch hat im Hundewesen seinen Spiegel.

Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit haben zur Folge hemmungslose Langeweile. Die Pille war die passende Dreingabe und die der Verblödung der Masse Mensch im Staat natürlich zuzurechnende Notwendigkeit. Der Massenmensch weiß gar nicht, was Wollust ist. Er ist wie der Rasen, der nie eine Blüte erleben darf.

Der Hunde-Hasser ist eine ganz ungewöhnliche uralte Sorte Mensch. Das ist ein Wesen, das mit Charakter sich zur falschen Zeit gegen sich stellt. Der Anti-Christ ist ein fanatisches Bekenntnis zum urmenschlichen Leib. Übermenschlich grausam wirkt der Verzicht auf den Leib bei dessen begrifflicher Darstellung. Mann wendet dabei sich mit dem Stift gegen sich. Das MannWeib als Gegenreaktion auf das Patriarchat ist so ein Gegenstück zu sich und mir. Es ist ein Text, an dem ich leide, ein Verband über einem Geschwür.

Das Püppchen oder Hündchen ist der Normalzustand der Frau in der Waren- und MännerWelt. Der Mann herrscht, weil er das bevorzugte Subjekt der Ware ist. Die Frau ist ihr Objekt, die Ware selbst ist prädikativ.

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