Montag, 9. November 2015

Krieg

Handel und Freiheit des Vertrags geht nicht ohne Gewalt zeugt Gewalt zeugt Gewalt mit dem Krieg tragen wir unsere Faulheit Fäulnis des Leibes Eintönigkeit des Denkens und die liebe lange Weile Liebe der Langeweile das Nette mit Leid hinaus in die Welt.

Der Warenwelt All Geld bewerteter Gegenstände bezieht seine Energie allein aus zunehmender Masse Armut erhält sich doch nicht durch den simplen Raub sehen wir die leibliche Not nicht in ihr übersetzt in Energiehunger von Maschinen Führer im Traum und kopulieren in getragener Langeweile.

Krieg ist ein Kopulationswettkampf der Begriffe.

Statt zweier Leiber ruhender Notwendigkeit mit einem einzigen gemeinsamen menschlichen Geschlecht sehen wir die fortschreitende Kraft einer begriffbar unfasslichen 'Menschlichkeit' Liebe brüderlich wie Vernunft und Verstand zwei Gestalten starr Kirche und Staat rechnende Gerüste einer formlosen FleischMasse aufsitzender Brand und Geschwür am menschlichen Leib Krieg und Krankheit Angst und Ekel verbreitend.

Sind das nicht Adam und Eva die sich ein Schauspiel der Wirklichkeit geben auf bemalter Haut über Sinn und einer Kruste von Dreck den sie Erde nennen himmlische Keuschheit buchstäblich die uns alles verdreht und brennende Begeisterung speit auf unsere Sinnlichkeit: Leben und Blut rauben in hinterhältiger Heimlichkeit würgen seinsgewandelt das stinkende Eitergelb Gold heraus auf uns wieder fromme Almosen und Gaben christlichen Mitleids Peinlichkeiten.

Menschen hungern und ziehen in den Krieg zur Befreiung vom Leib.

Die Freiheit des Willens erzählt sich im GeldSchein als zwanghafter Wunsch gehört sie den Reichen allein verwünscht uns deren Freiheit Glück und Wohlsein Brot und Wein vorverdaut sinnbereichert ist besinnungslos der lichte Tag Brand unserer Wunden Nacht wird es schwarz unter schwerer Erde wie über uns des Himmels einzig zäher Strom haben wir die Sonne im Herzen als Erinnerung ihres Untergangs heller Hölle Schmerz-Erguss ins Gedächtnis der Organe.

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