Der Geist ist kein Licht und das
menschliche Bewusstsein beleuchtet die Sachen nicht. Der Mensch nützt
den Dingen. Bewusstsein ist nur unsere allgemeine Nützlichkeit. Das
Bewusstsein ist also äußerlich. Die Nützlichkeit nimmt uns gefangen und verdreht uns den Leib. Den verdrehten Leib nennen wir im bewussten Wahn Seele, füllen ihn mit dem Selbstbewusstsein. Wir füllen uns, aber fühlen nichts.
Unser Begriff des Bewusstseins ist
verkehrt. Unser Leib ist falsch und verkehrt, wenn das Bewusstsein
auf ihm lastet. Wir haben einen furchtbar beschnittenen Leib und
glauben an die Unendlichkeit Seligkeit Lüge der 'Welt'. Wir wissen
noch nichts von der Wirklichkeit. Die verlogene Welt dringt durch das
linke Auge in uns ein.
Durch das rechte Auge aber bemächtigen wir uns
einer traumhaften Wirklichkeit. Wenn man die Wirklichkeit fassen
will, muss man das Bewusstsein überwinden, im Glauben den Agenten
der Nützlichkeit erkennen, im Selbstbewusstsein den verfälschten
Leib. Man muss das verrückte Hoffen in verrückendes Träumen
umwandeln und allem, was die menschliche Welt bedingt, den Sachen,
selbstverständlichen Waren, das ohnbewusste Selbst entwinden, das allein dem
Leib zusteht.
Menschen verletzen Menschen, töten
Menschen um einer Sache willen. Der Wille selbst ist Wirkung des
äußeren dinglichen Bewusstseins. Der Mensch ist weniger als ein
Tier, solange er noch dem verlogenen Bewusstsein folgt und ihm das
falsche Bild des eigenen Leibes glaubt. Was ist Hoffnung? Doch nur
die Tatsache, dass die Büchse der Pandora offen ist. Glaube Wille
Bewusstsein und Seligkeit sind als Folger der Hoffnung die Verderber
der Menschheit.
Man muss erst alle WarenWünsche
überwinden, bevor man den Leib in den Tag hinein träumen lassen
kann und darf. Dinge als Waren erzeugen nur Wünsche. Alle Dinge aber sollen lustschwer werden. Die Beschwerung ändert alles, was der Mensch schafft und sieht.
Bewusst sieht der Mensch verkehrt und 'unbewusst' ist nur die entstellte Wirklichkeit in ihren verkehrten Zeichen. Die Analyse setzt die verkehrten Zeichen über ins Bewusstsein, bindet den vergewaltigten Leib damit neu an an die maschinenbestimmte Realität.
Das Selbstbewusstsein, Selbst als Subjekt der Zeichen, wird
nachträglich erzeugt und bremst den Zeichenfluss ein, wenn es sich
bildet. Das bewusste Selbst ist sinnloser Überfluss, der aus dem
Zeichenreich entweicht. Es hält sich im Untergang für den Urheber
der äußeren Zeichenbereiche. Das ist die ‚Seele‘ die sich für
gottgesandt hält. 'Gott' ist das durch sich verklärte überzeichnete tote Maschinelle.
Das Ich ist die menschliche Arbeit, die vollkommen
veräußerlicht ist, er kennt sich nicht. Es erkennt sich in seiner
Bewegung nicht, es ist verborgener Antrieb zwischen den Dingen. Das
Ich ist nur unfassbarer Trieb am Objekt, begrenzte Menge an
Treibstoff, Energie. Das Ich hat einen bestimmten Namen, der ist
immer auch eine bestimmte Zahl, die als Wert den Dingen nachhängt.
Der Leib ist im Zeichenreich eine Singularität, ein Rest Fleisch und
die Summe seiner Ausscheidungen. Zu Seele und Selbst gehört im
Warenreich der Leib als unstrukturierter Fleischhaufen. Das Selbst
sagt ‚Ich‘ und meint den Trieb an sich, die heimliche Energie der
Maschinerie, sich als flüchtigen Treibstoff. Das alles aber ist es nicht.
Es ist das durch den Wolf getriebene durchtriebene falsche Fleisch,
das nicht mehr arbeitet. Die Seele/das Selbst ist der Schmarotzer,
der dem Produktionsprozess entzogen ist. Wenn ich bin, denke ich
vollkommen falsch über mir. In der MaschinenWelt über mir gibt es
kein Selbst als bestimmendes Subjekt. Das Ich als Subjekt ist in der
WarenWelt nur äußere Triebkraft ohne Gehalt, ohne Namen. Das Selbst
steht mit Namen daneben und das Ich wird namenlos von der Maschine
mitgetragen. Das Ich hat seinen Ort im Energieträger, also im Tank
oder in der Batterie. Das Selbst aber ist das von der Maschine
vergewaltigte Fleisch, menschliche Arbeit an sich im Austausch und
geteilt. Das Selbst wird immer nur - verdeutlicht in der christlichen Kommunion des Grauens -
verzehrt und es stört. Das Selbst, das sich für ein handelndes
Subjekt in der Maschine hält, wird tatsächlich immer nur von ihr
gefressen. Es ist der leibliche Aspekt der menschlichen Arbeit. Das
ES ist der geistige Aspekt. Das Überich ist nur das Ich reduziert um
das Selbst, eine leere Feststellung.
Ich habe ein rechtes Auge, das in der
Welt Träume produziert und nur offen ist für die wahre Liebe, wenn
die Träume des rechten Leibes sich in der Welt verwirklichen.
Die Menschen fürchten die rechte Sinnlichkeit in mir und sie nennen als Sklaven äußerer Bedingungen und allgemeiner Nützlichkeit sie an mir mit Bezug auf die Augenöffnung meines leiblichen Projektors den 'bösen Blick'. Die rechte Liebe aber ist ein gemeinsamer Augenöffner.
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