Samstag, 12. Dezember 2015
Übermensch
Sowenig es ein Kontinuum gibt, gibt es einen Fortschritt. Neue Energiequellen steigern die Produktivkraft der Arbeit des Menschen. Womit aber werden die Arbeiter gefüttert? Schlimm wird es, wenn die Kinder der Hungernden zunehmend Futter verlangen. Hungern ist die einzige Kunst, alles sonst ist Arbeit. Künstler gibt es immer nur einen. Wenn der Arbeiter hungert, weitet sich der Machtapparat ins Unendliche und der Leib kommt auf den Punkt und wieder zu sich. Am Leib scheitert die Kunst und der Künstler in seiner Einzigkeit geht zugrunde. Das ist das Ende des Idealismus aus Hülle und Kern. Wenige überleben das. Der Übermensch ist einer der wenigen Menschen, die das Ende der Zeit über - dauern. Die gewusste Leiblichkeit ist keine Kunst.
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