Sonntag, 28. August 2016

Übermensch

Der Menschen Geschlecht: weibliches Doppelt + männlicher Anhang:

Es gibt keinen gleichzeitigen Orgasmus beider Geschlechter, sondern nur den einen und einenden der Frau und den des Mannes für sich, der invers mit dem Mangel spielt, ihn aufbaut, bis sein Leib etwas gegen ihn austreibt, einen Teil des eigenen Körpers vernichtet, abreißt oder ihn erweitert um etwas widerlich Fremdes, also das, was am Mann männlich-hässlich wirkt oder ihn, wenn es Muskelaufbau ist, 'männlich-schön' macht.

Der Muskelriss, das Reißen am Muskelteil des Leibs, formt den männlichen Körper. Pg reißen und Testosteron aus dem Riss vermittelt die Ausschüttung von St. Wachstum ist Ausgleich der Unvollkommenheit.

Bei der heterosexuellen Vereinigung wird der Leib des Mannes zu einem Körperteil der Frau und beim Orgasmus verschmelzen beide zu einem weiblichen Gesamtleib.

Die Frau ist für sich ein Doppel, das sich beim Verkehr vereinfacht oder verdichtet, um den immer nur hälftigen Mann an sich zu binden.

Die Befriedigung der Frau ist immer eine Verdichtung in sich, Verschmelzung zweier gleicher, aber wieder und wieder unaufhörlich auseinander treibender Teile.

Die Befriedigung des Mannes ist beim Verkehr die Verdichtung eines männlich-weiblichen Gesamtwesens in sich. Seine Befriedigung für sich ist eine einmalig männliche Mangelerscheinung, die den Abstand zum fehlenden weiblichen Teil vergrößert, die Spannung erhöht.

Die Gewalt des Mannes ist eine Folge der Erhöhung dieser Spannung an sich. Gewalt ist also Folge und natürlich auch Beförderung der höchsten Befriedigung des Mannes.

[Fett mach Mann hungrig und Gewalt ist bei Frauen immer grundlos: das sind Systemfehler]

Pg erzeugen die Geschwüre der Gewalt und das Prolaktin treibt am männlichen Abstinenten an der Oberfläche des gesamten Leibes das flüchtige weiße weibliche Ejakulat hervor, Lymphe.

Der Mann hat kein Doppelwesen, sondern einen Leib, der für sich männlich ist und gelegentlich als stabiler weiblicher halber scheinbefriedigt von Lymphe nur so tropft wie eine Pflanze, die über die Alveolen sich reinigt.

Angesichts der Wahrheit erstarrt der Mann und mutiert zur Pflanze. Gelegentlich schlägt er dann Wurzeln, treibt mit Blattgeflügel zum Licht, erblüht im Schein und eigenen Geist, verlockt das Weib, wird vorübergehend Gepflück' und erfährt als unnützer Genuss in sich und an ihr ein schales Gelück.

Der Mensch ist ein Fortgepflanz ohne Nachwuchs.

Der Übermensch ist eine weibliche Pflanze, die männliche Samen verteilt.

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