Gemessen und vermessen ist der Mensch,
der seinen Körper veräußert hat. Dieser Mensch ist maßlos und
unmäßig grenzt er seinen Leib von sich aus mit Gewalt.
Der Mensch sollte wieder durch mäßige
Arbeit der Erde sein Gesicht und seinem Leib das Maß schöner
Widernatürlichkeit geben.
Der Leib ist nicht teilbar, sondern
Geglieder aus unvergleichbaren Einheiten. Das Geldmaß der Arbeit
aber zerreißt ihn.
Die Arbeit für Geld erfüllt die Welt
mit Hass und Neid. Im Neid veräußert uns der Körper der Produktion
in seine Teile: da sind wir auseinander fallende Wunschmaschinen.
Hass ist die Gewalt der Maschinen, die uns fern hält von den
Lebensbedürfnissen des eigenen Leibs. Die selig machenden Wünsche
sind abstrakt betrachtet eine todbringende Angelegenheit. Selig sind
die geistig Armen: starke Wünsche machen schwachsinnig und verzehren
den Leib, machen selig und befördern den Menschen ins Nichts, das
Jenseits und ins Himmelreich eines freundlichen Fleischfabrikanten.
In ein unfruchtbares Grün des Jenseits lügen am Ende alle dahin
Gerissenen, betrogene Selbstmörder und ausgeweidete Arbeiter und die
auswert Gebeuteten.
Wettkampf ist Hass und Gewalt und mit Gift wird der Leib taub gemacht und fürs Opferfest aufbereitet. Höher, schneller und weiter in den Himmel hinaus und alle Macht den Drogen, die tragen hinüber und hinauf.
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