Samstag, 6. August 2016

Sport

Gemessen und vermessen ist der Mensch, der seinen Körper veräußert hat. Dieser Mensch ist maßlos und unmäßig grenzt er seinen Leib von sich aus mit Gewalt.

Der Mensch sollte wieder durch mäßige Arbeit der Erde sein Gesicht und seinem Leib das Maß schöner Widernatürlichkeit geben.

Der Leib ist nicht teilbar, sondern Geglieder aus unvergleichbaren Einheiten. Das Geldmaß der Arbeit aber zerreißt ihn.

Die Arbeit für Geld erfüllt die Welt mit Hass und Neid. Im Neid veräußert uns der Körper der Produktion in seine Teile: da sind wir auseinander fallende Wunschmaschinen. Hass ist die Gewalt der Maschinen, die uns fern hält von den Lebensbedürfnissen des eigenen Leibs. Die selig machenden Wünsche sind abstrakt betrachtet eine todbringende Angelegenheit. Selig sind die geistig Armen: starke Wünsche machen schwachsinnig und verzehren den Leib, machen selig und befördern den Menschen ins Nichts, das Jenseits und ins Himmelreich eines freundlichen Fleischfabrikanten. In ein unfruchtbares Grün des Jenseits lügen am Ende alle dahin Gerissenen, betrogene Selbstmörder und ausgeweidete Arbeiter und die auswert Gebeuteten.

Wettkampf ist Hass und Gewalt und mit Gift wird der Leib taub gemacht und fürs Opferfest aufbereitet. Höher, schneller und weiter in den Himmel hinaus und alle Macht den Drogen, die tragen hinüber und hinauf.

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