Die Wirklichkeit ist traumhaft grausam
voll schweren Glücks und finsterer Angst. Das nüchtern nackte Reale
zieht uns allein mit zehrenden Wünschen und himmlischer Ahnung von
Erfüllung in den Untergang. In der Wirklichkeit fallen Schmerz und
Angst über uns her und tauchen uns tief in die Wollust des Seins. Im
Realen herrscht die hohle Zufriedenheit als Lohn der Arbeit: da ist
das wollüstige Sein uns nur mehr ein Nebenher der Sinne in einem
Bild der Langeweile. Von der vollen Sinnlichkeit wird der mächtige
Sinn abgeweigt. Wir haben Sinne und Sinn. Wo sind Herz Blut und Seele
nun hin.
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