'Gott' ist Begriff der hierarchischen Sozialorganisation des Herdentiers, er ist der Tod als Funktion und d a s erklärt die maschinenmäßige Gewalttätigkeit, die er vertritt. Er ist mathematische Funktion und duldet keinen Widerspruch. Er ist der sinnlose Beweis für sich. Gott ist daher nicht geschlechtslos oder -frei, sondern negiert jede lebendige Geschlechtlichkeit. Er ist der digitale Fortsatz über jedes Leben hinaus. Er ist die zur toten Materie gehörende Information. Was geht uns dieser 'Gott' an!
Das reale Gegenstück zum eingebildeten Nichts 'Gott' ist der mit dem Mangel des anderen Geschlechts behaftete Menschenforscher. Noch die Scheidung von real und imaginär gehört dem nichtigen Schein an. Die Wirklichkeit aber steht zu keiner Einbildung im Gegensatz, sondern ist in sich geschieden. Gott gibt es nur als eine vom Menschen gegen die natürliche Not seiner Lebenswirklichkeit erzeugte vergängliche Funktion. Diese Funktion wird bildhaft in der WarenWelt zur Maschinenfunktion oder: eitlen unfehlbaren unbestimmten begrifflichen Göttlichkeit. Des Geschlechts Los ist das nicht.
Die WarenWelt ist nur verfeinerte MenschenNatur. Verfeinerung: Korrektur durch Spiegelung: Lüge, BegriffsWucher. Der Mensch aber hat sich in einer großen Not verkehrt in die Natur gesetzt und begonnen sich abzutreiben. Das Jenseits ist der in der Schrift- oder WarenWelt sich bildende Begriff der Abtreibung, ihre bloße unfassliche Funktion. Der Menschenforscher erkennt die Schriftlichkeit Gottes bzw. die Sinnlosigkeit (s)einer Funktion, die das Menschliche selbst aus sich gegen eine Widernatur/Not erzeugt hat. Versteht das einer? In der WarenWelt kann die göttliche Funktion eineindeutig jeder Ware zugewiesen werden. Das erklärt - nebenbei - die Konsumidiotie der Gläubigen. Der gläubige Moslem ist ein im Rentenkapitalismus den WarenSinn vertretender gewalttätiger Konsumtrottel, in Friedenszeiten ist er Gold- und Ölhändler und in der Krise ein Räuber und Vergewaltiger. Er weiß nichts von der Arbeitskraft als 'Seele' der WarenWelt. Gold gehört zur Sklaverei und Geld ist dem Seelenfänger fremd. Der Araber ist ein Seelenfresser und ein Aas in der Wüste ist ihm der mit der Seele/Arbeitskraft behaftete menschliche Leib. Der Kopf des Feindes ist ihm MenschenSinn und seine Nahrung ist zur heiligen HochZeit das verfaulte Fleisch seiner Opfer. Stinkender Fäunlnis aus Wunden mit Würmer-Gewimmel opfert er seinen Magen. Er lebt im kalten Geldschein und Kunstlicht. Hell leuchtende wärmende Feuer und Brandopfer kennt er nicht.
Der Menschenforscher hat sein Geschlecht bei sich und extrahiert aus der Waren Schrift das mit dem natürlichen menschlichen Mangel behaftete Geschlecht des andern. 'Kastrationsangst' und 'Penisneid' sind Begriffe, die wie Nägel das aus der Schrift fallende Wirkliche, Gegengeschlecht am Körper der Schrift noch halten sollen. Daraus folgt, dass Jesus nicht ans Kreuz (kirchlich-schriftlicher Restauration) genagelt wurde, sondern das Kreuz ihm von hinten auf den Leib geschlagen war. Angst und Neid hat er mit sich auf den Berg getragen in die leibliche Höhle eines andern hoch droben hinein. Wenn er als des Leibes Höhle, in die er vordringen musste mit seinem Steifen-Kreuz, den menschlichen Schädel erkannt und bearbeitet hat, dann war er der wahre Erlöser seiner selbst und erster perverser vollkommener Leib auf Erden in patriarchaler Untergangszeit. War er ein Ficker der gewalttätigen männlichen Herrlichkeit (gen. obj.)? Ja! wenn er jemals existiert hat. Die christliche Religion als Kirchengebilde verschleiert genau das - nicht anders als die Psychoanalyse -: diesen Zweifel am Heil, und sie kreuzigt damit die verfickte Wahrheit. Die Wahrheit aus männlicher Sicht ist in aller Deutlichkeit: das breite Kreuz über dem noch viel breiteren Arsch des ewig-weiblichen Übermenschen.
Was ist die Wahrheit aus weiblicher Sicht? Wo ist die Menschenforscherin, die unsere Gedanken erlöst und vervollkommnet, ver-spricht und zunichts zerteilt? Und wo versteckt sich der männliche Leib an ihrem 'kristlichen' Kreuz?
Der Menschenforscher ist eine Seltenheit, die -forscherin aber im Imaginären eine Unmöglichkeit. Sie - müsste Angst und Neid abwerfen und das närrische Führen lernen. Er als Narr kämpft gegen das Ideal, sie als Närrin für den Leib? Der neue Adam muss seinen Gott in den Dreck ziehen oder stecken und Eva müsste ihn wohl hinten raus abtreiben. Kotstange und Dreckstecken, Kastration und Neid werden jetzt durch Abtreibung ersetzt, dem Penis die Angst übergestült als Vorhaut: dies geschieht, indem das Weib uranfänglich herrisch auf die Penis-Männlichkeit scheißt. Der JungfrauenSchluss ist Folge der Abtreibung und die Kapuze der Herren Untergang. Menschenmann ist von Anfang an ein auf den Penis reduziertes Stück Scheiße, das aus dem weiblichen Leib hervor treibt. Solange mann 'Trieb' glaubt und schreibt, sehen wir die vom Geschlecht bestimmte Wirklichkeit nicht.
Das ist wirklichkeitsnahe Menschlichkeit, Leib: a m Kreuz genageltes Menschsein, Elendsfick in die Scheiße zurück, wollüstiges Verlangen nach Erde, Erlösung ohne Mehrwert/Hintersinn, Sinnlichkeit ohne Sinn reine Fleischeslust HinternSinn.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen